06224/919429 info@sit-itc.de

Surveillance Fachbegriffe

Auch der Bereich IP Surveillance bleibt nicht von Abkürzungen und Fachbegriffen verschont. Damit Sie dennoch den Überblick behalten, finden Sie hier eine kleine Liste der wichtigsten Technologien, Abkürzungen und Fachbegriffe.
Fest eingebaute Infrarot (Wärmestrahlung) Leuchten sorgen dafür, dass auch bei Dunkelheit Personen und Bewegung gesehen werden können.
Hierbei handelt es sich um einen standardisierten Anschluss, um mit anderen Geräten zu kommunizieren. Dies könnte ein Glasbruchsensor sein (die Aufnahme startet bei Einbruch), oder ein Sensor, der das Öffnen der Tür registriert. Natürlich können z.B. auch Sirenen angeschlossen werden, die bei Manipulation an der Kamera ausgelöst werden.
Unter PTZ (Pan, Tilt, Zoom) versteht man die Fähigkeit einer Kamera remote gesteuert von einer Seite zur anderen zu schwenken, auf und ab zu neigen und eine bestimmte Ansicht zu vergrößern.
Die Technologie Wide Dynamik Range ist sicherlich vielen schon einmal zum Ärgernis geworden. Sie ermöglicht die Aufnahme von Bereichen unterschiedlicher Lichtverhältnisse, z.B. eines hellen Nummernschildes und der Gesichter in der dunklen Fahrerkabine.

WDR ermöglicht aber auch den Besucher am Tresen aufzunehmen trotz des grellen Sonnenlichts der Panoramafenster im Empfangsbereich.

Für die gesehene Qualität des Bildes (und damit auch für Beweissicherung) ist die Anzahl an vorhandenen Bildpunkten entscheidend. Je mehr Bildpunkte die Kamera aufnehmen und weiterleiten kann, umso mehr Details können Sie anschließend erkennen. Ein übliches HD Format ist das 16:9 Format mit über zwei Millionen Bildpunkten (1920 x 1080).
Neben, dem für Menschen sichtbaren Licht, strahlen alle Objekte auch Wärme ab. Dieses Licht, Infrarot (lat. infra = darunter, daher unterhalb des roten Lichts) verfälscht Bildaufnahmen. Daher muss es am Tag gefiltert werden. Im Dunkeln ermöglicht es jedoch “normale” Aufnahmen. Soft- oder Hardware erzeugt für uns eine Falschfarbenaufnahme.

Es gibt drei Arten von IR-Filtern:

  • IR durchlassende Filter blenden das sichtbare Licht aus, z.B. für eine Fernbedienung
  • IR sperrende Filter (IR-Cut) entfernen störende Einflüsse und Falschfärbungen in Aufnahmen, bzw. dienen als Wärmeschutzfilter, z.B. bei Projektoren
  • dichroitische Filter steigern die Lichtausbeute bei Glühlampen, indem sie das Infrarote Licht auf den Glühfaden reflektieren, die Lichtfarbe wird “wärmer”, die Wärmestrahlung etwas reduziert
Viele Hersteller werben mit der Anzahl an Mexapixel ihrer Geräte. Hierbei handelt es sich um die Bildpunkte (siehe HD). IP Kameras ermöglichen erstmals eine flächendeckende Überwachung mit bis zu über zwei Megapixel Auflösung bei moderaten Preisen. Klassische analoge Kameras sind auf 0.4 Megapixel beschränkt.
Selbst analoge CCTV Kameras sind noch nicht verloren. Mit einem Encoder können diese ganz einfach ins Netzwerk geholt werden. Aus dem bereits angeschafften, analogen Gerät wird so eine fast “echte” IP Kamera.
Hierbei handelt es sich um Soft- oder Hardware, die Aufnahme, Planung der Aufnahmen und Steuerung der Kameras übernimmt. Heutige Technologien sind soweit entwickelt, dass Sie nicht mehr als stand-alone Lösung in einem Überwachungsraum stehen müssen, sondern in vorhandene Server und Netzwerkspeicher integriert werden können.

Eine Video Monitoring Software ermöglicht z.B. Folgendes:

  • Zeit gesteuerte Aufnahme
  • Ereignis gesteuerte Aufnahme (z.B. Bewegung, Alarm, Manipulation)
  • Steuerung von PTZ
  • Festlegen von Sichtfeldern
  • Kalibrierung der Bewegungsmelder
  • Qualität der Aufnahme (z.B. HD Aufnahme nur bei Alarm)
  • Live Sicht einer oder mehrerer Kameras
  • Abspielen von Aufnahmen
  • Überwachung des Speicherplatzes für Aufnahmen

Viele Anbieter liefern eine solche Software zusammen mit ihren Kameras und Netzwerkspeichern. Meist ist eine App für das Smartphone ebenfalls verfügbar.

ONVIF ist die Zusammenarbeit vieler Hersteller, die sich zum Ziel gesetzt haben einen Industriestandard für IP Kameras zu schaffen. Alle ONVIF kompatible Geräte können problemlos zusammen arbeiten. Z.B können Sie Ihre PTZ Kameras von D-Link beziehen und Ihren Netzwerk Video Rekorder von QNAP. Die PTZ Steuerung (und alle anderen Funktionen auch) wird funktionieren.
Bei herkömmlichen Kameras kommen meist Spannungs- oder Videogesteuerte Blenden zum Einsatz, um die richtige Belichtung zu liefern. Damit in Zukunft auch bei schwierigen Lichtverhältnissen ein gestochen scharfes Bild möglich ist, wird die P-Iris die klassischen Blenden ablösen.

Ein schneller und präziser Schrittmotor steuert dabei über, in die Kamera integrierte Software, die Blende. Selbst Objekte in unterschiedlichen Abständen können so scharf aufgenommen werden.

PIR (Passive Infrared) beschreibt die Fähigkeit einer Kamera Infrarot Strahlung wahrzunehmen und zu verarbeiten. Viele Bewegungsmelder nutzen PIR.
Einige Geräte bieten einen Steckplatz für eine SD Karte. Diese kann als Backup bei Manipulation oder Netzwerkausfall dienen. Sie ermöglicht aber auch die Aufnahme direkt in der Kamera, zum Beispiel an Orten ohne Netzwerkzugang.

SD Karten gibt es mit bis zu 512 GB Kapazität. Dies ermöglicht über 40 Stunden HD Aufnahme.