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Technologie Übersicht

Ein Router verbindet Netzwerke. In wenigen Worten zu beschreiben was genau ein Router ist und können sollte ist daher schwierig. Viele Geräte kommen nicht nur als Router sondern auch mit Funktionen eines ALG, einer Firewall, eines Wireless Access Points und sogar einer  kleinen Telefonanlage.

Auch in diesem Bereich sind wir durch unsere Partner perfekt aufgestellt um jeden Bedarf zu decken – Telekom Hardware für den Haushalt bis zu D-Links Flagschiff L3 Managed Switchs für Carrier und große Unternehmensnetze.

Ein Modem verbindet verschiedene physikalische Netze (Telefonnetz mit dem Netzwerk im Haus). Für jede Technologie gibt es verschiedene Modems, oft sind diese jedoch im Router verbaut. Übrigens: Die Methode der Modulation zur Datenübertragung ist sehr alt und sehr beliebt; beim Radio kann man zwischen FM (Frequenzmodulation) und AM (Amplitudenmodulation) umstellen.

Modems ermöglichen nahezu jede Kabelanlage für das Netzwerk zu nutzen, z.B. um das Verlegen neuer Kabel zu vermeiden:

  • Stromkabel – dLAN, Powerline Adapter
  • Coaxialkabel, TV-Kabel – VDSL
  • Telefonkabel, Kupferdoppeladern (2-4) – xDSL, 2Pass-TL, 10Pass-TL
Die “Digital Subscriber Line” (digitaler Teilnehmeranschluss) ist eine Technologie um Zugang zum Internet zu erhalten. DSL ist möglich über zweiadrige Kupferkabel (Telefonkabel). Ebenso ist es möglich mehrere Telefonleitungen zu bündeln um eine aggregierte Bandbreite (z.B. via SDSL oder HDSL) nutzbar zu machen.
Neben DSL über Kupferkabel setzt sich Docsis immer mehr durch. Dabei handelt es sich um einen Breitbandzugang über das Fernsehkabelnetz.
Neben Land gestütztem Zugang zum Kommunikationsnetz gibt es auch noch das Mobilfunknetz. Die vielen Buzzwords bezeichnen die jeweilige Generation der Netztechnik:

  1. Das Netz der zweiten Generation (2G)
    • GSM/ GPRS
    • EDGE
  2. Das Netz der dritten Generation (3G)
    • UMTS
    • HSDPA+
    • LTE
  3. Das Netz der vierten Generation (4G)
    • 4G LTE
    • LTE Advanced
  4. Das Netz der fünften Generation (5G)
    • ca. 2020 in der EU

Insbesondere das 4G Netz kann auch Standorte ohne Telefonleitung mittels USB Stick und Router mit einem Breitbandzugang versorgen.

Achtung: Zugang zu mobilen Netzen wird meist nur in Verträgen mit sehr erheblichen Einschränkungen angeboten.

Insbesondere für Unternehmer (nicht ausschließlich) gibt es Möglichkeiten bessere Datenübertragung zu ermöglichen. Fibre to the Basement (FTTB) verbindet Gebäude mit den IP-Backbones (der synchronen digitalen Hierarchie, SDH) des “Internets”. Die Verlegung der Lichtwellenleiter kann in Vorhandenen Gas- und Wasserleitungen erfolgen, um kostspielige Tiefbauarbeiten zu vermeiden. Für den kleinen Geldbeutel kann DSL durch Regeneratoren an entlegenen Standorten bereitgestellt werden.

An manchen Standorten ist auch Ethernet to the Home (ETTH) möglich. Neben Lichtwellenleitern kann ETTH auch über Kupferkabel realisiert werden. Dies ermöglicht Standort zu Standort Netzwerke (z.B. über Q in Q) und bietet ein “Ethernet everywhere”.

Aktuell ist der großflächige Ausbau der Fibre to the Curb Struktur in Deutschland. Dabei werden die Zweigverteilerkästen (ZVK) der Provider mit Glasfaser angeschlossen und nur die letzten Meter bis zum Kunden über herkömmliche Telefonkabel geführt. Dies ermöglicht dann sehr schnelles VDSL.

Selbst an Orten ohne Telefonkabel oder Mobilfunknetz schweben die Satelliten des Astra Netzwerks im geosynchronen Orbit. Für ähnliche Preise wie terrestrische Anbieter gibt es auch solche, die Ihre Daten darüber versenden. Allerdings eignet sich bei einer Entfernung von über 42000 km das Netz nicht wirklich für Sprache.

Achtung: Um diese Technologie zu nutzen benötigt man eine Sat-Schüssel. Bei deren Installation sind leider nicht alle Anbieter vorsichtig. Wir schicken gerne den Energieberater unseres Vertrauens vorbei, um, für Sie die zu Ihrem Wärmedämmverbundsystem passenden Dübel zu finden und Bauschäden zu verhindern.

Ein Passive Optical Network wird von Service Providern genutzt um ohne zusätzliche Stromversorgung (nur passive Bauelemente) Netzzugänge für endkunden zu realsieren. Sie dienen derzeit zusammen mit den Active Optical Network (AON) als Grundstruktur für den Breitbandzugang in Deutschland.