Um eine leistungsfähige und hochverfügbare Webanwendung anbieten zu können, benötigt man die entsprechende Infrastruktur. Neben dem Einkauf eines Hosting Services, welche leider immer in angebotener Technologie beschränkt sind, kann man auf sehr günstige Server Produkte zurückgreifen.

 

Virtuelles Ubuntu

Im Weiteren wird Ubuntu 10.04 genutzt. Das ist weniger eine besondere Präferenz von mir, sondern ergab sich ausschließlich aus der Verfügbarkeit bei Anbietern und des Preises. Deshalb nutze ich für Testsysteme auch fast ausschließlich virtuelle Server. Diese kann man recht einfach in den Anfangszustand zurücksetzten, sollte man das Betriebssystem einmal richtig zerstört haben. Bei einem root Server kann das schnell teuer werden, weil manchmal ein Technikereinsatz in genutztem Serverpark notwendig wird. Aber all das nur am Rande…

 

Ubuntu einrichten

PuTTY

Die Grundlage um mit nahezu jeder Art von Linux Rechner zu reden bildet SSH. Das heißt wir brauchen einen SSH Client. Dafür werden wir PuTTY (http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html) nutzen. Dort findet sich auch ein Installer für Windows. Nach der Installation folgende Konfiguration vornehmen:
-         Host Name: nutzername@host-name
-         Port: 22
-         Connection Type: SSH
Damit funktioniert bereits der Zugriff auf die Shell. Da wir aber später noch ein „X11 Forwarding“ nutzen wollen, fehlt noch eine Einstellung.

 

Um „X11 Forwarding“ nutzen zu können, müssen wir uns auch noch einen X-Server installieren. Was spricht gegen Xming? Nach der Installation starten wir Xming (nicht XLaunch) und können nun alle Programme starten die wir brauchen.

 

Editoren in Ubuntu

Welchen Editor man zum Arbeiten nutzt ist wahrscheinlich reine Geschmackssache. Alle sind ziemlich gut und auch wesentlich mächtiger in ihrem Funktionsumfang als von einem genutzt werden wird.
Ohne X-Server nutzbar in der Konsole: vim (oder auch vi)
Mein Favorit: gedit
Auch von vielen genutzt: emacs
 
Die Installation ist meist nicht notwendig (falls es doch mal sein muss, bzw. etwas nicht funktioniert: sudo apt-get install gedit vim emacs). Zum Starten der Editoren einfach den Namen in die Konsole eingeben, und falls der X-Server läuft erscheint lokal das Display. Falls man nicht so dreist ist und mit root eingeloggt ist, dennoch volle Rechte haben möchte geht natürlich auch der Befehl sudo. Allerdings wäre hier gksudo (gksu) besser.
 
Ich glaube damit kann man bereits alles Notwendige in Ubuntu bearbeiten das man braucht, bzw. das man programmieren möchte.
 
Viel Spaß mit Ubuntu